Auch Markenschutz beachten bei Ihren Online-Kampagnen

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, was sich viel zu viele allerdings oft so vorstellen. Wer eine Homepage veröffentlicht, hat über diese Verantwortung und dieser sollte sich ferner mit dem Markenschutz auseinandersetzen. Vorweg erwähnt, Blogs und Webseiten sind graue Zonen die sich nicht so einfach managen lassen, schließlich gibt es Fallen, wo Sie vielleicht selbst rein tappen. Deswegen sollten Sie sich folgende Beispiele gut ansehen und selbst darüber nachdenken, was Sie Ihn Zukunft auf Ihrer Seite veröffentlicht und was nicht.

Automatische Keyword Kampagnen bei Google

Besonders gefährlich ist es, wenn Sie bei Google AdWords Werbung buchen. Dort bekommen Sie bekanntlich für Werbung, Keywords vorgeschlagen, die Sie eventuell verwenden könnten. Google ist jedoch nicht dafür verantwortlich, ob diese Wörter geschützt sind oder nicht. Wenn Sie beispielsweise Werbung für ein Diät Produkt machen möchten und dann eine bekannte Diät als Keywordphrase erscheint, dürfen Sie diese nicht einfach für Ihre Werbung verwenden. Auch dann nicht, wenn es nicht offensichtlich ist. Der Hintergedanke an bekannten Wörtern ist der, dass Kunden nach bestimmten Marken suchen und im Endeffekt Ihre Firma finden. Sie haben sich quasi den Namen erschlichen, sodass Sie zu günstiger Werbung  kommen und das ist rechtlich gesehen, nicht in Ordnung.

Wo kein Kläger, da kein Richter

Im besten Fall verzichten Sie komplett auf fremde Namen, schließlich möchte sich niemand mit fremden Federn schmücken. Manchmal geht es aber nicht anders, wenn Sie beispielsweise über ein Buch berichten oder über eine bestimmte Band. Hier wird es als kostenlose Werbung für die jeweiligen Künstler gesehen und nicht umgekehrt. Außer, Sie schreiben negative Schlagzeilen, dann wendet sich das Blatt bekanntlich rasch. Aufpassen sollten Sie vor allem, wenn Sie ein Forum betreiben, dort wird gerne und viel über Marken, Menschen und so weiter diskutiert. Lassen Sie Ihre Forenmitglieder immer die AGB abstimmen, worin steht, dass die User selbst für die Inhalte verantwortlich sind. Ansonsten kommen Sie dran, wenn irgendwer ein Markenrecht verletzt.

Major Unternehmen die weltweit agieren, haben eigene Anwälte, die nach Markenrechtsverletzungen suchen. Wenn Sie über den Bauern von nebenan schreiben, wird es wahrscheinlich zu keiner Klage kommen. Dennoch sollten Sie es vermeiden, andere Wörter zu verwenden, um eigenen Erfolg damit zu haben. Auf Dauer gesehen bringt Ihnen das sowieso nichts, weil Kunden explizit nach einem Produkt suchen und dieses meistens auch haben möchten. Fall Sie Kunden von sich überzeugen möchten, müssen Sie sowieso mehr reinstecken als ein Keyword in Google.